Skip to main content

Kaufvertrag: Motorrad rechtlich abgesichert verkaufen. Kostenlose Muster herunterladen

kaufvertrag Motorrad

Im Vergleich zum Verkauf von einem Fahrrad ist ein gebrauchtes Motorrad beim Privatkauf für Käufer und Verkäufer schon durch den oft höhreren Wert mit mehr Risiko verbunden. Wir zeigen was enthalten sein muss, worauf Sie achten müssen und bieten ein Mustervertrag zum kostenlos zum Download.

Kaufvertrag: Motorrad Verkauf, Vorlage als kostenloser Download

Im Paket sind kostenlose Muster für Word, OpenOffice, LibreOffice und Apple Pages enthalten. Zudem bieten wir eine Vorlage für Google Docs.

  • Vorlagen herunterladen
  • Google Docs Kaufvertrag

Bitte beachten Sie: wir übernehmen für den Motorrad Kaufvertrag keine Haftung. Der Kaufvertrag müsste antwaltlich geprüft werden. Das ist leider für eine kostenlose Vorlage nicht möglich. Sie verkaufen das Motorrad auf eigene Gefahr.

Was muss enthalten sein?

Ein Motorrad Kaufvertrag ist beim Händler selbstverständlich, aber auch im privaten Umfeld enorm wichtig. Es werden wichtige Angaben gemacht und der Zustand schriftlich dokumentiert und bestätigt:

  • Modell (siehe Zulassungsbescheinigung)
  • Kilometerstand
  • vereinbarter Kaufpreis
  • Unfallschäden
  • Mängel und Schäden
  • Name und Adresse beider Parteien
  • vllt. Nummer des Personalausweis von Käufer/Verkäufer
  • wurde eine Probefahrt erfolgreich durchgeführt
  • wann erfolgt die nächste Tüv-Abnahme
  • Zubehör und zusätzliche Ausstattung
  • Beschaffenheit von Zusatzausstattung
  • Datum und Uhrzeit der Übergabe

Weiterhin können zusätzliche Vereinbarungen festgehalten werden. Zum Beispiel die Abmeldung durch den Käufer. Oder der Ausschluss der Sachmängelhaftung.

Aber, warum überhaupt der Aufwand?

Gründe für einen Kaufvertrag?

Welche Gründe sprechen für einen Kaufvertrag, wenn gebrauchte Fahrzeuge verkauft werden? Es gibt verschiedene Antworten, beispielsweise:

  • der Käufer meldet das Motorrad nicht um.
  • das gekaufte Motorrad offenbart nach Übergabe erhebliche Mängel
  • Motorrad gehörte dem Verkäufer nicht.

Mögliche Probleme gibt es viele. Bei einem regulären Verkauf, sollten daher grundsätzlich beide Seiten an einem Vertrag interessiert sein.

Denn der eigentliche Grund für Verträge, nicht nur für Motorräder, KFZ oder ein anderes Gefährt, ist die rechtliche Absicherung.

Bereits Angaben wie durch Ausweise bestätigte Personalien sind schon – neben den spezifischen Inhalten für das Motorrad selbst – ein echter Gewinn.

Absicherung des Verkäufers

Ebenso wie bei Verkauf von einem Auto ist bei einem Motorrad der Besitzer schnell in der Haftung.

Der Verkäufer geht beim Verkauf von einem Motorrad darum ein Risiko ein. Er muss nachweisen, an wen es verkauft wurde.

Was, wenn mit dem Fahrzeug ein Verbrechen begangen wird? Der Käufer den Weg zur Zulassungsstelle (bewusst) nicht antritt? Dann steht das eigene Kennzeichen vielleicht auf der Fahndungsliste.

Sicher, ein Extrembeispiel.

Aber die Richtung stimmt. Wird beim Kauf ein Vertrag geschlossen, ist das ein Nachweis über den Verkauf des Motorrads.

Ebenfalls wichtig: der Ausschluss der Sachmängelhaftung. Der gilt bei einem Kaufvertrag gesetzlich vorgeschrieben für 2 Jahre. Dies ist gerade für private Verkäufer nicht tragbar. Darum wird dies auch bei einem Privatverkauf von einem Motorrad in der Regel ausgeschlossen.

Was ebenfalls erfolgen sollte: auf alle bekannten Mängel hinweisen ggf. sogar mit Fotos und im Vertrag protokollieren. So kann der neue Eigentümer nicht bei später entstandenen Beschädigungen Schadenersatz fordern.

Preisverhandlungen

Natürlich möchte der Anbieter möglichst keinen Rabatt geben. Der Interessent möchte aber über den Preis für das gebrauchte Motorrad sicher verhandeln.

Beide Parteien sollten sich darum vorab über die eigene Schmerzgrenze machen.

Was unbedingt wichtig ist: Preisverhandlungen führt man erst vor-Ort. Als Anbieter gibt es keinen Grund schon am Telefon zu handeln.

Und als Kunde? Müssen Sie erstmal das Gerät in Augenschein nehmen. Bei gebrauchten Fahrzeugen kann der Wert stark schwanken. Gerade bei einem Motorrad kann ähnlich wie bei einem KFZ bzw. Auto der Zustand schwanken.

Der final verhandelte Preis wird schließlich im Kaufvertrag schriftlich festgehalten. Beide Vertragsparteien bestätigen und akzeptieren ihn per Unterschrift.

Der oben kostenlos angebotene Motorrad Kaufvertrag enthält bereits eine passenden Stelle, die es nur noch auszufüllen gilt.

Absicherungs des Käufers

Baum Kauf von einem gebrauchten Motorrad ist speziell die Absicherung gegen Diebesgut wichtig. Es gibt verschiedene Warnzeichen. Aber unter dem Strich ist gegen ausreichend kriminelle Energie kein Kraut gewachsen.

Schließen Sie deshalb einen Kaufvertrag. Und lassen sich nach bestem Wissen und Gewissen die Identität vor-Ort gegenseitig bestätigen.

Jeder Ratgeber empfiehlt das zurecht, speziell bei Anzeigen über das Internet. Stellen sich Motorräder bei einer späteren Kontrolle als gestohlen heraus, haben sie darauf eine gute Antwort.

Gleichzeitig gilt auch hier die Absicherung gegen Mängel.

Um- und abmelden im Motorrad Kaufvertrag festhalten

Die Verpflichtung Steuer abzuführen geht auf den neuen Eigentümer über, sobald der Zulassungsstelle die Abgabe gemeldet wird.

Auch bei der Versicherung gilt es sofort nach Abschluss des Kaufvertrag anzurufen. Melden Sie Datum und Uhrzeit inklusive Vertrag der Versicherung.

Da die Haftpflicht für die Teilnahme am Straßenverkehr Pflicht ist, kann diese nicht einfach gekündigt werden. Es erfolgt durch den neuen Eigentümer eine Ummeldung.

Aber durch die Meldung wird ein Wagniswegfall generiert. Der tritt ein, wenn das Risikoobjekt (also das Fahrzeug) dauerhaft wegfällt.

Über genaue Bedingungen zu möglicher Haftung und den besten Weg für die Ummeldung und Überführung nach dem Kauf, sprechen Sie am besten mit ihrer Versicherung.

Checkliste für den Verkaufstermin

Was ist beim Termin vor-Ort zu beachten? Die folgende Checkliste soll für Verkäufer eine Stütze sein. Damit steht dem Verkaufen / Kauf von einem Motorrad auch bei einem privaten Händler nichts mehr im Wege:

  • Den Kaufvertrag vorbereiten und ggf. schon eigene Angaben vorausfüllen
  • die Modellbezeichnung und Modellnummer eintragen
  • mögliches Zubehör bereits eintragen
  • bekannte Mängel / Beschädigungen dokumentieren
  • nächste TÜV-Prüfung dokumentieren
  • Baujahr
  • Laufleistung
  • Schmerzgrenze für Preisverhandlungen selbst klären
  • Kopie vom eigenen Ausweis anfertigen
  • Preise auf anderen Plattformen vergleichen
  • Wert bei Schwacke oder zum Beispiel bewerta.de abfragen (ähnlich wie für KFZ)

Damit sollten Sie gut vorbereitet sein. Wir wünschen einen reibungslosen Verkaufsgespräch und viel Erfolg mit dem Motorrad Kaufvertrag.